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Gegründet 1863

 
 
 
 
 
 

Geschichte der AThV „Wartburg"

  • Die „Wartburg“ wurde am 15.6.1863 als „Akademisch Theologischer Verein Heidelberg“ durch einige norddeutsche Studenten gegründet. Als Wahlspruch wählte man das griechische Pauluswort 2.Kor. 3,17 in der Lutherübersetzung „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“.
Kneipsaal altes Haus
  • 1870 schloss sich der Akademisch Theologische Verein dem Theologischen Kartellverband an, der sich 1897 in Eisenacher Kartell Akademisch-Theologischer Vereine an Deutschen und Schweizerischen Hochschulen umbenannte.
  • Akademische Vereine wie der AThV gab es nicht nur an der Theologischen Fakultät, sondern auch an anderen Fakultäten. Auf Anregung des „Akademisch-Historischen Vereins zu Heidelberg“ schlossen sich die verschiedenen wissenschaftlichen Vereine in Heidelberg 1877/78 zum Verband wissenschaftlicher Vereine, später Heidelberger Wissenschafter Verband zusammen.
  • Zwar wurden bereits 1881 die heutigen Farben Violett-Weiß-Grün festgelegt, jedoch war man lange Zeit sehr zurückhaltend mit dem Zeigen der Farben und blieb bewusst „schwarz“. Erst ab 1900 wurde der Bierzipfel mit den heutigen Farben getragen. Der Zirkel wurde bereits länger benutzt, jedoch nicht als Symbol für den Namen des Bundes, sondern für „Vivat-Crescat-Floreat Theologia!“. Der Zirkel wurde in seiner Gestaltung nie geändert.
Zirkel A.Th.V.
  • Im Wintersemester 1884/85 entstand der „Ausschuss der Studentenschaft Ruperto-Carola“, welcher sich als legitimierte Studentenvertretung verstand. Der AThV trat dem Ausschuss bei, wurde jedoch von nun an als Korporation angesehen. Ein Jahr später feierte die Universität Heidelberg ihr 500-jähriges Bestehen. Der AThV legte sein Stiftungsfest bewusst auf die Tage des Universitätsjubiläums und nahm zusammen mit den anderen Korporationen an den Feierlichkeiten teil.
  • Am 5. März 1889 wurde ein von dem Verkehrsgast und Maler Müller aus Karlsruhe entworfene Wappen feierlich enthüllt und unter Beifall angenommen.
Wappen
  • Anlässlich des 30. Stiftungsfestes 1893 wurde der Altherrenverband mit Satzung gegründet.
gesellige runde
  • 1894 erhielt der Akademisch Theologische Verein „verbriefte Satisfaktion“.
  • 1910 schlossen sich sieben wissenschaftliche Verbände, darunter das Eisenacher Kartell mit der A.Th.V. zum Deutschen Wissenschafter Verband (DWV) zusammen.
bbr beim lernen
Fuxmajor 1928
  • Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges herrschte ein reges Bundesleben in der Aktivitas, ruhte jedoch während des Krieges. Im März 1918 konnte sich das Bundesleben neu restituieren. Die „Kriegs-Aktivitas“ unternahm am 13. April desselben Jahres mit dem Einvernehmen des Altherrenverbandes die Namensänderung des Bundes in „Akademisch-Theologische Verbindung Wartburg zu Heidelberg“. Als Prinzipien wurden „Wissenschaft, Freundschaft, Vaterland“ festgelegt und beschlossen, das schwarze und das wissenschaftliche Prinzip beizubehalten. Im Wintersemester 1918/19 bildeten 25 Bundesbrüder die Aktivitas der AThV.
  • 1923 konnte das alte Pfarrhaus in Handschuhsheim als Verbindungshaus erworben und nach einer Renovierung 1924 bezogen werden.
altes Wartburghaus
  • Im Zuge der Gesetzgebung des NS- Regimes kam es am 06.01.1936 zu einem außerordentlichen AH- Convent, welcher die Auflösung der AThV „Wartburg“ als studentische Verbindung und die Umwandlung des Altherrenverbandes und der Aktivitas in die Akademisch Theologische Gesellschaft „Wartburg“ beschloss.
  • Am 16. Juni 1949 versammelten sich 34 Bundesbrüder zu einem Convent in Handschuhsheim, gegenüber dem ehemaligen Verbindungshauses, welches durch die Kriegswehen verloren gegangen war.
  • Am 07.06.1951 erfolgte die Neugründung der AThV Wartburg zu Heidelberg auf Veranlassung der AThG. Die alten Prinzipien und Farben wurden beibehalten.
Stiftungsfest 1958
  • Im Mai 1953, auf dem 90. Stiftungsfest, wurde eine neue Satzung verabschiedet und Kneipcouleur getragen.
  • Einen Höhepunkt der Nachkriegszeit stellte das 100. Stiftungsfest dar, welches am 01. und 02. Juli 1963 gefeiert wurde.
  • Am 29.12.1966 wurde das heutige Haus an der Unteren Neckarstraße 21 erworben. Nach einem Ausbau konnte das Haus rechtzeitig zum 105. Stiftungsfest am 14.06.1968 festlich eingeweiht werden.
neues Wartburghaus
  • 1970 wurde das Vaterlandsprinzip durch die Aktivitas abgeschafft, da es nach den damaligen Vorstellungen nicht mehr als zeitgemäß galt.
  • Im Jahr 1988 konnte das 125. Stiftungsfest der AThV Wartburg gebührend gefeiert werden.
  • Nachdem ein Großteil der Verbindungen des DWV entweder vertagt oder ausgetreten waren, beschloss die Aktivitas im Jahr 2003, aus dem DWV auszutreten.

 
 
 
 
     

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